Ganz besonders begrüßen wir „Doc Detti“, Brandenburger des Jahres, der uns auch diesmal wieder fachlich-medizinisch betreut. Wir sind stolz und dankbar für seine Unterstützung – sein
Einsatz ist ein starkes Zeichen für Teamgeist und Zusammenhalt über Vereinsgrenzen hinweg.
Kommt vorbei, unterstützt unser Team und zeigt auch Doc Detti ein bisschen Support – wir freuen uns riesig, dass er wieder dabei ist!
""Auch er wird den Kader mit seiner Ruhe verstärken"
FuPa-Teamcheck: Trainer Felix Rübner vom SV Blau-Gelb Falkensee setzt nach Abstieg aus der Landesliga auf Zusammenhalt und frische Kräfte
Trainer Felix Rübner vom SV Blau-Gelb Falkensee äußert sich im FuPa-Teamcheck zur intensiven Vorbereitung, seinen Neuzugängen und der Erwartungshaltung nach dem Abstieg aus der Landesliga.
Trainer Felix Rübner blickt mit einem guten Gefühl auf die hisherige Vorbereitung seines SV Blau-Gelb Falkensee. „Ja, ich bin zufrieden mit der Vorbereitung. Alle Spieler sind äußerst motiviert und fitter als letzte Saison“, beschreibt er den Fortschritt seines Teams. Auch spielerisch sieht er einen klaren Entwicklungsschritt: „Fußballerisch sind wir weiter und versuchen, unsere Art Fußball zu spielen durchzusetzen.“
Lediglich im Bereich der Chancenverwertung hat Rübner aktuell noch Verbesserungspotenzial ausgemacht: „Verbesserungen sehe ich noch im Herausspielen und Nutzen von Torchancen.“ Dennoch ist die grundsätzliche Ausrichtung klar – der SV Blau-Gelb will offensiv denken und agieren.
Ein zentrales Element des Umbruchs nach dem Abstieg ist die Integration zahlreicher Neuzugänge. Rübner ist mit den bisherigen Eindrücken zufrieden: „Unsere Neuzugänge sind durchweg positiv in der Mannschaft angekommen.“
Mit Mirco Viehbak und Patrick Feeney stoßen zwei routinierte Kräfte zum Team: „Sie bringen Erfahrung mit und sorgen hoffentlich für die nötige Ruhe in den entscheidenden Momenten auf dem Feld.“
Offensiv vielversprechend ist Anthony Kieper, der aus der A-Jugend von Siemensstadt kommt. „In der Vorbereitung hat er schon seine Torgefährlichkeit gezeigt, wo er sicherlich anknüpfen wird“, so der Trainer über den jungen Angreifer, der nun seine erste komplette Saison im Männerbereich absolviert.
Auch Florian Dölz meldet sich nach einer Pause zurück: „Er zeigt im Training und in den Vorbereitungsspielen seine Stärke, den Ball zu fordern und in die gefährlichen Zonen zu spielen.“
Ähnlich ist die Situation bei Artur Garanin, der ebenfalls nach einer Auszeit zurückkehrt. Rübner traut ihm einiges zu: „Auch er wird den Kader mit seiner Ruhe verstärken und ist gewillt sich weiterzuentwickeln.“
Im Tor gibt es mit Pascal Bock frischen Wind: „Er komplettiert unser Torwartteam und fällt nicht nur durch seine Körpergröße, sondern auch mit seiner positiven Kommunikation auf.“
Ein besonderer Transfer ist Simon Anderson, der nach einem Jahr in Hohennauen zurückkehrt: „Er wollte wieder zu seinem alten Verein zurück und helfen, den Verein wieder zu verstärken.“
Der Kader für die neue Spielzeit steht. Weitere Transfers sind nicht vorgesehen, wie Rübner deutlich macht: „Nein, derzeit sind keine weiteren Verpflichtungen geplant.“ Auch auf der Abgangsseite wird es ruhig bleiben: „Nein“, antwortet der Coach knapp auf die Frage, ob noch Spieler den Verein verlassen könnten.
Was dem Trainer besonders auffällt, ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft: „Ich sehe wieder ein geschlossenes Teamgefüge und eine fitte Mannschaft.“ Die Intensität auch in kleineren Einheiten ist
hoch: „Alle Spieler sind äußerst motiviert und wollen in jedem Trainingsspiel gewinnen.“ Rübner hofft, dass diese Mentalität auch im Ligaalltag zum Tragen kommt: „Wenn dieser Wille in den Spielen umgesetzt wird, bin ich positiv für die Saison gestimmt.“
Nach dem Abstieg aus der Landesliga wagt sich der Trainer nur zu einer vorsichtigen Prognose: „Mit unserem schwierigen Auftaktprogramm wird man nach den ersten Spielen sehen, in welche Richtung die Saison laufen wird.“ Sollte die Mannschaft jedoch von schwereren Verletzungen verschont bleiben, hält Rübner einen starken Saisonverlauf für denkbar: „Dann könnte ein Platz unter den ersten fünf Mannschaften erreichbar sein.“
Auf die Frage nach den Meisterschaftskandidaten hat Rübner klare Antworten parat: „Brieselang und Babelsberg 47 sind meiner Meinung nach die Favoriten.“ Doch auch anderen Teams traut er viel zu: „Es gibt viele spielstarke Mannschaften wie Perleberg und Veritas Wittenberge.“
Eine wichtige Personalie ist noch offen: Wer trägt in der kommenden Saison die Kapitänsbinde? Rübner überlässt diese Entscheidung seiner Mannschaft: „Der Kapitän wird noch von der Mannschaft gewählt.“ Ein klares Signal für Vertrauen und Eigenverantwortung im Kader.
Der SV Blau-Gelb Falkensee wird mit frischem Elan, neuem Personal und einem starken Zusammenhalt in die Landesklasse-Saison starten. Die Vorbereitung stimmt positiv, die Neuzugänge passen ins Gefüge, und das Ziel ist ehrgeizig, aber realistisch. In Falkensee wächst etwas zusammen – jetzt gilt es, das auch auf dem Platz zu beweisen."
Artikel von FuPa.net 4.8.2025, 17:00 Uhr
) Blau-Gelb durch und durch.


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Blau-Gelb - Falkensee"
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"Falkensee. Der Jubel nach dem Abpfiff auf dem Sportplatz Sandscholle hallt bei Thomas Obliers auch zwei Monate später noch immer nach. Mit 1:3 hatte seine Mannschaft des SV Blau-Gelb Falkensee in der 85. Minute gegen die Reserve des SV Babelsberg 03 zurückgelegen, ehe eine völlig verrückte Schlussphase anbrach. Mit drei Treffern binnen zehn Minuten drehte das Obliers-Team den Rückstand in einen Vorsprung und krönte sich dank des Last-Minute-Erfolges vier Spieltage vor Schluss zum Meister der Landesklasse West, der gleichbedeutend mit dem ersten Landesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte war. „Der Sieg in Babelsberg auf diese Art und Weise war das i-Tüpfelchen auf eine unglaubliche Saison“, sagt der 55-Jährige, der erst einen Sommer zuvor in Falkensee anheuerte.
Dass die Blau-Gelben in der Spitzengruppe der Liga mitspielen würden, hatten viele Mannschaften auf dem Zettel. Dass die Havelländer derart konstant und charakterstark durch die Spielzeit gehen würden, hatten aber wohl nur die wenigsten gedacht. Lediglich zwei Niederlagen, beide gegen Verfolger Perleberg, leisteten sich die Falkenseer, holten am Ende mit 16 Punkten Vorsprung souverän Platz eins. Eine Leistung, für die Obliers nun mit der Nominierung zum „Fußball-Trainer der Saison 2022/23“ belohnt wurde, der von der MAZ noch bis zum 13. August per Online-Abstimmung gesucht wird.
Dabei ist der Trainer, vor allem aber der Verein, durchaus ein Risiko eingegangen, als man die gemeinsame Zusammenarbeit zur letzten Saison verkündete. Denn Obliers Vorgänger, Thomas Achterberg, führte Blau-Gelb 2020 erstmals in die Landesklasse und in der Saison 2021/22 auf den zweiten Tabellenplatz. „Wenn der Vorgänger Zweiter wird, kann es nur besser werden, wenn man Erster wird. Ich habe dennoch keinen Druck verspürt und auch keinen vom Vorstand bekommen“, sagt Obliers, der in der Fußballwelt kein Unbekannter ist. Selbst spielte er einst in der damals noch drittklassigen Oberliga Nordrhein. Noch höher hinaus ging es aber als Trainer. Im Frauenfußball betreute Obliers unter anderem den FCR 2001 Duisburg, den SC 07 Bad Neuenahr und die Fußballerinnen von Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga.
Dass Obliers nun bei Blau-Gelb Falkensee in Brandenburgs Landesklasse landete, lag auch an einem kleinen Zufall. „Ich bin ein Jahr zuvor wegen der Arbeit nach Falkensee gezogen“, erzählt der Bauleiter für Photovoltaikanlagen, „dann hat der Sohn vom Vereinspräsidenten bei uns als Azubi angefangen. Wir haben uns über Fußball unterhalten, es kam eines zum anderen und im Sommer habe ich dann das Traineramt übernommen.“ Lange Anlaufzeit benötigte Obliers in seinem neuen Verein nicht, was dieser vor allem der positiven Stimmung im Club und in der Mannschaft zuschreibt.
„Es ist alles sehr familiär. Fast alle Neuzugänge sind Empfehlungen von Spielern. Da spielen Kumpels mit Kumpels zusammen, die sich schon ewig kennen. Das merkt man einfach, einer ist für den anderen da“, sagt Obliers. Diesen Zusammenhalt habe man in der Aufstiegssaison gemerkt, wenn es mal eng wurde. Wie die Partie gegen Babelsberg 03 habe man viele Spiele in der Schlussphase noch drehen können, was laut Trainer am Charakter des Teams, aber auch an der vorhandenen Fitness gelegen hat."
"„Eine gute Fitness ist der Grundstein. Ich war mit den Jungs aber nicht einmal im Wald. Geradeaus laufen brauche ich ihnen nicht beizubringen, wir machen alles in Spielformen und möglichst mit Ball am Fuß“, sagt er. Mit dieser Grundlage, dem Zusammenhalt und einer zusätzlichen dritten Trainingseinheit pro Woche hofft Obliers, dass sein Team mit dem Abstieg in der Landesliga Nord nichts zu tun haben wird. Noch weiter oben angreifen, das sieht der ehemalige Bundesliga-Trainer nicht. „Hier gibt es ein paar Euro Prämie, ein Essen, Getränke und die Spielkleidung wird gewaschen. Ansonsten leben wir davon, dass sich alle seit der Jugend kennen“, sagt Obliers.
Sollte doch mal ein Großsponsor kommen, um in den Verein zu investieren, würde der 55-Jährige das Geld lieber nehmen, um die Infrastruktur auszubauen. „Wir sind gerade dabei, unsere Kabine in Eigenleistung und dank einiger Spenden auszubauen. Als nächstes bräuchte das Flutlicht neue Leuchtmittel, damit wir auch abends Partien austragen dürften“, sagt der Kandidat für die „Trainer des Jahres“-Wahl. Man merkt, Thomas Obliers denkt bei Blau-Gelb langfristig. Einen Blick Richtung Frauenfußball gönnt er sich zumindest privat dennoch.
Gerade die aktuell stattfindende Frauenfußball-WM in Australien und Neuseeland habe seine volle Aufmerksamkeit. Schließlich wird die deutsche Nationalmannschaft von Martina Voss-Tecklenburg trainiert. „Sie hat mich damals als Verbandstrainerin Niederrhein zum Frauenfußball geholt. Ihr und vielen Spielerinnen, die ich selbst noch trainieren durfte, drücke ich derzeit natürlich ganz besonders die Daumen.“ Und sie sicher auch ihm, wenn es um den MAZ-Titel geht." MAZ Ronald Tenbusch 02.08.2023
"Eintracht vs Blau-Gelb Falkensee: Großes Stadtderby im Fußball in der Gartenstadt!
Wenn die Falkenseer Fußball-Mannschaften im großen Stadt-Derby aufeinandertreffen, liegen immer besondere Emotionen in der Luft – und die Luft über dem Platz schlägt Funken. Am 29. April begegneten sich die Einheit und Blau-Gelb auf dem Rasenplatz im Sportpark Rosenstraße. Beide Mannschaften der 1. Herren spielen in der Landesklasse Brandenburg West. Für die einen geht es in der laufenden Saison um den Aufstieg, für die anderen um den Abstieg.
Ingo Liebenow, Schatzmeister der Eintracht Falkensee e.V. (www.eintrachtfalkensee.de), hatte am 29. April schon vor dem Anpfiff um 15 Uhr ein mulmiges Gefühl: „Wir hatten bei der ersten Männermannschaft zuletzt viel Pech mit Verletzungen. Heute spielen wir nicht auf Augenhöhe.“
Tatsächlich führte das Team von SV Blau-Gelb Falkensee e.V. (www.blaugelbfalkensee.de) die Tabelle der Landesklasse Brandenburg West am 23. Spieltag mit 54 Punkten an, während die Eintracht mit 18 Zählern fast am Ende der Tabelle angekommen war. Kurzum: Blau-Gelb möchte aufsteigen, die Eintracht kämpft darum, den Abstieg zu vermeiden.
Eigentlich gab es für die Eintracht am Derby-Tag sogar noch etwas Rückenwind. Denn am Freitag und am Samstag fanden vorher schon drei weitere Derby-Begegnungen statt. So spielten die E-Jugend, die Ü50-Senioren und die D-Jugend beider Fußballvereine gegeneinander. Alle drei Begegnungen konnte die Eintracht für sich entscheiden.
Das vierte Derby-Spiel des Wochenendes startete aber unter anderen Voraussetzungen. Vor gut 200 Zuschauern semmelte Nico Krüger von Blau-Gelb den Ball schon in der fünften Minute ins Netz.
Die Eintracht wehrte sich standhaft und scheiterte mehrfach am starken Torwart von Blau-Gelb. Kurz vor der Pause hatte die Eintracht den Ball sogar fast sicher im Tor des Gegners, er prallte aber doch am Pfosten ab. Auch im darauffolgenden Gerangel vor dem Tor fand er nicht den Weg über die Linie. Nach der Pause fraß sich das Spiel im Mittelfeld fest, bis Felix Rübner in der 86. Minute doch noch das 2:0 klarmachte.
Für Aufregung sorgte in der ersten Spielhälfte ein folgenschwerer Zusammenprall. Daniel Krug von Blau-Gelb holte sich einen Cut an der Augenbraue und musste mit vier Stichen genäht werden.
Jörg Schmidt, Vereinsvorsitzender von Blau-Gelb, freute sich über den erneuten Sieg seines Teams: „Grundsätzlich ist jedes Stadt-Derby immer ein echtes Highlight, erst recht in der Landesklasse. Für uns von Blau-Gelb ist ein Spiel gegen die Eintracht besonders emotional, weil der Verein einmal aus uns hervorgegangen ist. Zum Spiel: Der Tabellenplatz hat bei dieser Begegnung nicht viel ausgesagt: Beide Mannschaften haben gut aufgespielt. Nachdem unser Kapitän mit einer Kopfverletzung vom Platz musste, haben wir aber tatsächlich ein wenig unsere Ordnung verloren.“ (Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 207 (6/2023)."
Titelverteidiger Blau-Gelb Falkensee zu Gast beim "31. Hallenturnier um den Bürgermeisterpokal in Falkensee: Tor! Tor! Tor!
Das ist in Falkensee eine liebgewonnene Tradition: Kurz vor dem Jahreswechsel treffen die regionalen Fußballmannschaften in einem Hallenturnier um den Bürgermeisterpokal aufeinander. Bei der 31. Neuauflage am 30. Dezember schielten acht Teams auf den Pokal. Am Ende jubilierte der SV Grün-Weiß Brieselang – er gewann das Turnier sehr souverän. Bürgermeister Heiko Müller übergab die von ihm gestifteten Pokale höchstpersönlich an die drei Siegerteams.
So ein Ärger: Zwei Jahre lang musste das beliebte Hallenturnier um den Bürgermeisterpokal in Falkensee pausieren. 2019 rollte der Ball das letzte Mal in der Stadthalle, anschließend sorgte Corona für eine Absage des Fußball-Events.
2022 konnte der Verein SV Falkensee-Finkenkrug endlich wieder ..."
Bild und Text -> www.unserhavelland.de <- hier geht es zum Artikel
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Fair Play „Verlangt ist nicht nur die formelle Beachtung von Regeln. Nie werden geschriebene Regeln die menschliche Haltung des 'Fair Play' ersetzen können. Der Sportler, der das Fair Play beachtet, handelt nicht nach dem Buchstaben, er handelt nach dem Geist der Regeln“.
Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.